Microsoft stellt Halbleiteringenieur ein, der zuvor für Apple, Arm und Intel gearbeitet hat

Berichten zufolge hat Microsoft einen erfahrenen Halbleiterdesigner von Apple weggelockt, um an den Serverchip-Bemühungen des Unternehmens zu arbeiten.

Der Bericht stammt von Bloomberg, Darin werden Personen mit „sachkundigem Wissen“ zitiert, die darum gebeten haben, nicht identifiziert zu werden. Ein Microsoft-Sprecher bestätigte jedoch die Einstellung von Mike Filippo für die Veröffentlichung. Bloomberg berichtet, dass Filippo an Prozessoren innerhalb der Azure-Gruppe von Microsoft unter der Leitung von Rani Borkar arbeiten wird. Filippo arbeitete zuvor auch bei Arm und Intel.

Die Einstellung von Filippo deutet darauf hin, dass Microsoft seine Pläne zur Herstellung eigener Chips für Server vorantreibt, insbesondere solche, die seine Azure-Cloud-Computing-Dienste antreiben. Die Verlagerung hin zu kundenspezifischen Chips folgt einem Branchentrend, der von Alphabets Google und Amazon eingeleitet wurde.

Zuvor deuteten Gerüchte darauf hin, dass Microsoft plant, benutzerdefinierte Chips für Server und möglicherweise für Surface-Geräte zu entwickeln. Während Filippo dem Azure-Team beitreten wird, ist es immer noch möglich, dass Microsoft plant, Chips für Surface-Geräte zu entwickeln, ähnlich einem von Apple eingeleiteten Trend.

Der iPhone-Hersteller hat mit seinem maßgeschneiderten ARM-basierten Silizium beeindruckt, wie etwa der M1-Chipserie, die seine neuen MacBooks und iPad Pro-Modelle antreibt. Google hat sich ebenfalls von der Verwendung von Qualcomm-Chips in seinen neuesten Smartphones entfernt – das Pixel 6 und das 6 Pro verfügen beide über den „Tensor“ -Chip des Unternehmens mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen.

Microsofts Umstellung auf kundenspezifische Chips könnte die Beziehung des Unternehmens zu Intel und AMD bedrohen, die beide seit langem die x86-Prozessoren herstellen, die die meisten PCs (sowie Server und vor dem M1, Apples Mac-Computer) antreiben. Vorerst hat x86 noch einen Platz unter den Windows-PCs, dank Leistungsvorteilen, Legacy-Software und weil Microsofts Bemühungen um Windows auf ARM bisher allgemein enttäuschend waren.

Außerdem hat Microsoft einige Grundlagen für benutzerdefinierte Chips in Surface-Geräten gelegt. Das Unternehmen arbeitete zuvor mit Qualcomm zusammen, um kundenspezifisches ARM-basiertes Silizium für das Surface Pro X (SQ1 und SQ2) zu entwickeln. Das Pro X steht jedoch auch beispielhaft für die Probleme mit Windows auf ARM und ist, zumindest vorerst, nicht zu kaufen.

Filippos Abgang bedeutet auch den Verlust eines weiteren hochkarätigen Ingenieurs für Apple. Er kam 2019 als Chiparchitekt zum iPhone-Hersteller, nachdem er ein Jahrzehnt lang als Top-Designer für Halbleiter bei Arm gearbeitet hatte. Filippo war davor etwa fünf Jahre bei Intel.

Quelle: Bloomberg

The source: https://nguyendiep.com
Category: news

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